Berichte


die tolle Seite:
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Johannes von Boyé

Celler Osterausritt 2012

20 Reiterinnen und Reiter trafen sich generationsübergreifend zum Osterausritt nahe des herzoglichen Entenfang im Celler Ortsteil Boye. Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle e.V. (KRV) hatte zu einem Rundritt über 20 Kilometer um das über 70 ha große Teichgebiet Entenfang-Boye eingeladen. Der Entenfang diente dem letzten Celler Herzog Georg Wilhelm zum Lebendfang der Wildenten für den herzoglichen Hof. Auf überwiegend ausgewiesenen Wegen der Reittouren des Landkreises Celle startete die Reitsportgesellschaft „Im Willhornsholz“ und gelangten zum Boyer Teichweg. Über den Alten Postweg führte die Rundtour in Richtung Groß Hehlen. Vorbei am „Langefeld“ ging es über den Hollenkamp und Boyer Kirchweg zum alten Ortskern von Boye. Der Fuhrenstieg führte in das Boyer Waldgebiet. Vorbei am „Jonasloche“ und „Freisenberg“ wurde das Gut Holtau erreicht. Die Lemboybrache an der Aller wurde im flotten Galopp umritten. Der Weg führte weiter im abwechslungsreichen Tempo zum Jägerberg, über den Heidgraben und Stennhorstberg zum Reitplatz an der Boyer Trift. Nach zwei Stunden gelangten Pferde und Reiter hier wohlbehalten zum Startplatz zurück. Nachdem die Pferde versorgt waren, wurde in der kleinen Jagdhütte am Boyer Allerbogen bis in die späten Abendstunden ein gemütliches Beisammensein gepflegt.
Fotos bei Iris Fechner in Originalgröße
 



Geländetraining in Severloh am 25. März 2012
Bilder gibt es bei Tina Metzger, CD anfordern:  thp.animalscare@yahoo.de
(Bericht folgt)
 


Jagdreiterfreunde Celle

Frühjahrsjagd 2012 in Hermannsburg-Misselhorn.

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Wetter fanden sich über 50 Reiterinnen und Reiter zu einer Schleppjagd mit den Cappenberger- und Böhmer Schleppjagdvereinen
in Hermannsburg-Misselhorn ein. Manfred Jürgens hatte als Jagdbeauftragter des Reit- und Fahrvereins Hermannsburg-Bergen e.V. bereits am Vortag den Jagdstreckenverlauf festgelegt und somit für einen reibungslosen Jagdverlauf gesorgt. Nicht nur Jagdreiter der beiden gastgebenden Meutevereine waren gut vertreten, sondern auch Equipagen und Mitglieder anderer Vereine aus Niedersachsen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen konnten die schöne Südheide genießen. Die Master und ihre Equipagen führten nach dem Signal „Aufbruch zur Jagd“ 58 Hunde vorbildlich über die Heideflächen. Dank der guten Bodenverhältnisse waren alle Hindernisse einladend und sportlich zu springen. Die Reiterinnen und Reiter, sowie die vielen Zuschauer konnten die Meuten geschlossen auf der Heide  fast hautnah beobachten. Blaue, grüne und rote Jagdröcke, Jagdpferde mit den unterschiedlichen Schabracken ihrer jeweiligen Meute setzten bunte Tupfer in die Heidelandschaft und boten ein besonders schönes Bild. Nach der Jagd, der Curée und der Verteilung der Brüche trafen sich Teilnehmer und Gäste im Misselhorner Hof zu einem zünftigen Abschluss. Für die Frühjahrsjagd in 2013 haben sich bereits Reiterinnen, Reiter und viele Gäste aus allen Regionen zu einem langen Jagdreiterwoche angemeldet.

Bilder der Frühjahrsjagd 2012 gibt es bei:    Foto-Schafft   ,   Maria Adler   ,   Petra Beinecke  ,   Sabine Sievers  ,  Cappenberger Meute
              (weitere Fotos auf Anfrage)
 


Johannes von Boyé

Knapp 40 Reiterinnen und Reiter brachen auf zur Winter-Heidejagd in der Misselhorner Heide.

Die traditionsreiche Winter-Heidejagd hinter der Niedersachsen-Meute findet jeweils am Wochenende vor dem Weihnachtsfest statt. Bereits beim Stelldichein wurden die eingeladenen Jagdreiterrinnen und Jagdreiter von der ernannten Heidekönigin Maren Hiestermann mit einem heißen Süppchen und kräftig belegten Broten warmherzig empfangen. Gregor Meyer, Gastwirt und Küchenchef des Misselhorner Hofes, hatte erstmalig als Jagdherr zu dieser Traditionsjagd eingeladen. Da nicht nur Reiter von den Heideflächen und der wunderschönen Landschaft in Misselhorn fasziniert sind, hatte sich bei wunderschönem Winterwetter eine Vielzahl von Heidegästen im Restaurant angemeldet und ließ nun dem Hofeigner Gregor Meyer keinen Spielraum seinen Arbeitsplatz zu verlassen. Noch rechtzeitig vor Aufbruch zur Jagd entschied sich also der Jagdherr für Küchenherd und Kochmütze und ließ sein Pferd im Stall und den roten Rock im Schrank. Die Begrüßung der Jagdgesellschaft übernahm sodann mit markigen Worten Vater Eckard Meyer, der als Bundestrainer für Gespannfahrer auch die richtigen Worte für die Jagdgesellschaft fand. Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle e. V. (KRV) hatte mit fleißigen Helfern die Jagd organisiert und erklärte den geplanten Ablauf der Jagd. Als ortskundiger Reiter hatte Jürgens abwechslungsreiche Fährten für die Jagdstrecke vorgegeben und begleitete den Schleppenleger über die wunderschönen Heideflächen. Die Jagdstrecke war mit sieben Schleppen und 28 fairen Hindernissen über 15 Kilometer festgelegt. Es wurde ein springendes Feld und ein nicht springendes Feld geführt. Master Camill Freiherr von Dungern lobte die gute Sucharbeit der 20 Foxhounds, die abweichend von ein paar eigenwillig älteren Jagdreitern, immer richtig gut liefen und hervorragend auf der gelegten Fährte der Jagdstrecke blieben. Die Bläsergruppe RallyeTrompes de la Bruyère aus Ahlden ließ die Jagdhörner, fast schon märchenhaft schön, über die Heideflächen erklingen. Rettungssanitäter der DRK-Sanitätsreiterstaffel Hannover, die Hermannsburger Tierärztin Frau Dr. Gisela Görke und Carsten Peters von der Medizinischen Hochschule Hannover als Humanmediziner, begleiteten aufmerksam die unfallfreie Veranstaltung. Zuschauer konnten auf Gespannen und Sonderfahrzeugen die Jagd teilweise hautnah miterleben. Wie die Jagd, so viel auch die überwiegend positive Jagdkritik von Jan Sievers aus, der extra aus dem Emsland angereist war. Ehrenjagdherr Hans-Wilhem Vogeley rundete die Jagdvesper mit genüsslichen Produkten seiner Produktlinien ab. Die Tessmann-Familie untermalte mit melancholisch weihnachtlichen Klängen das gesellige Beisammensein im Misselhorner Hof.
Ein Dank gilt allen Helfern, den Sponsoren sowie der Familie Ströh, die zum Halali den Meutehunden den Pansen spendierte.

 



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von der Seelenpein eines Jagdplaners. Alle machen was sie wollen, keiner macht was er soll...

.... aber es gibt hier supertolle Bilder von der folgenden Samstagjagd
 



Johannes von Boyé

Traditionelle Schleppjagd 2011 hinter der Niedersachsen-Meute

Bundestagsabgeordneter Henning Otte, MdB übernahm am Tag der Deutschen Einheit die Schirmherrschaft des gelungenen Reiterfestes

Der Kreisreiterverband Celle e.V. hat bei sommerlichen Temperaturen zur traditionellen Herbstjagd nach Hermannsburg-Misselhorn eingeladen. In schnellem Tempo reiten, denken und handeln waren die wichtigsten Impulse für die reitsportliche Veranstaltung. Rund 70 Teilnehmer in vier Generationen aus der ganzen Republik folgten der Einladung von Manfred Jürgens, der mit seinem Team und der intensiven Unterstützung der Familie Meyer vom Misselhorner Hof die "Einheitsjagd" organisiert hat. Der diesjährige Jagdherr, Hans-Joachim Mensing aus Stedden, freute sich über die vielen Teilnehmer und Zuschauer, die er in seiner Ansprache herzlich begrüßte und ihnen den Ablauf der genehmigten Heidejagd erklärte. Der Master der Niedersachsen-Meute Camill Freiherr von Dungern, reiste mit vier Pikören und 22 Meutehunden aus Dorfmark an, lobte die Kreativität der Schleppenleger und zeichnete die Veranstaltung als wirkliche „Traumjagd“ aus. Die Jagdstrecke war mit sieben Schleppen und 28 fairen Hindernissen über 12 Heideflächen-Kilometer festgelegt. Der Jagdherr führte hinter den Hunden und der Equipage das springende Jagdfeld. Ein nicht springendes Feld wurde von Gabriele Walter und ein Jugendfeld erstmals von ihrer 15 jährigen Tochter Alexandra geführt. Die Parforcebläsergruppe des Reit- und Fahrverein Ebstorf und Umgebung e.V. „Saint Mauritius“  ließen die Jagdhörner weit über die Heideflächen erklingen. Rettungssanitäter des DRK und die Hermannsburger Tierärztin Dr. Gisela Görke begleiteten aufmerksam die unfallfreie Veranstaltung. Zuschauer konnten auf Pferdegespannen und einer Ehrenkutsche das aktive Jagdgeschehen intensiv miterleben. Wie die Jagd, so viel auch die überwiegend positive Jagdkritik von Jobst von Reden aus.
Ein Dank gilt allen Helfern, den Sponsoren sowie der Familie Ströh, die zum Halali die Meutehunde mit wohlschmeckenden Pansen belohnte.

Fotos der Jagdgesellschaft

 



Johannes von Boyé


Beschaulicher Südheide-Ausritt

Wohl eines der schönsten Reitgebiete Europas ist die Lüneburger Heide. In der Südheide stehen über 400 km ausgeschilderte Reittouren zur Verfügung. Lange Sandwege durch weite Kiefernwälder laden zu einem erfrischenden Galopp ein. Die Landschaft mit Wacholderbüschen und wildreichen Wäldern ist hier noch ursprünglich. Im warmen Sommerwind summen die Heide-Bienen und über der ganzen Region liegt ein unvergleichlicher Zauber. Rustikale Gasthöfe, schnuckelige Restaurants und komfortable Hotels laden zum Verweilen ein. Während der Heideblüte im August und September kann der lila Blütenteppich der Heidelandschaft bewundert werden. Um die Blütenpracht zu Pferde zu erkunden, hat der Kreisreiterverband Celle am 13. August 2011 berittene Heidegäste zu einem beschaulichen Ausritt in die "FN- Pferdefreundliche Region“ des Landkreises Celle eingeladen. Reiterinnen und Reiter konnten sich auf den ausgeschilderten Wegen im Naturschutzgebiet-Tiefental von ortskundigen Berittführern zwischen Hermannsburg, Severloher Heide, Eicksberg und dem Hermannsburger Gehege komfortabel und erholsamen durch die wunderschöne Landschaft führen lassen und an besonderen Aussichtspunkten die endlosen Heideflächen bewundern. Stelldichein war an der Reiterherberge „Zur Alten Fuhrmanns-Schänke“ in 29320 Hermannsburg, OT Dehningshof.
Im Anschluss an den 3 Stunden-Ausritt traf sich die generationsübergreifende Reitgesellschaft zur gemeinsamen Reitervesper in der Fuhrmanns-Schänke.
Um die Lüneburger Süd-Heide zu Pferde zu erkunden, bietet der Kreisreiterverband Celle e.V. durch ausgebildete Berittführer ganzjährig geführte und erholsamen Ausritte durch die wunderschöne Landschaft an. Ein besonderes Highlight für Reiterinnen und Reiter, die gerne längere Ritte durch die Lüneburger Südheide unternehmen möchten, werden ebenfalls vom Kreisreiterverband Celle geführte Tagestouren angeboten.

 


 

Johannes von Boyé
Jagdreiterfreunde - Celle trafen sich an der Nordseeküste

Der Reitsport, die Geselligkeit und eine gute Kameradschaft führten die Freizeitreiter zu einem Kurzurlaub an die Nordsee nach Sahlenburg direkt an den Strand nordwestlich von Cuxhaven. Nach gut zwei Stunden Fahrzeit und bequemer Einquartierung lud das feuchte Abenteuer im Hamburgischen Wattenmeer zum gemeinsamen Ausritt zur vorgelagerten, 12 km entfernten Insel Neuwerk ein. Ob im Galopp oder Schritt, hier wurde das Gefühl der endlosen Freiheit der Reiterei erlebt. Eine kurze Rast auf der Insel, mit gastronomischer Stärkung für Pferd und Reiter, ließ das hohe Reitvergnügen auf dem Weg zurück zum Festland erneut aufkommen. In gemütlicher Runde wurden abends in einem der vielen Restaurants oder im hofeigenem Quartier-Saloon die Gedanken der besonderen Attraktionen des Wattenmeeres, der Faszination ungestörter Natur und der erlebten pferdesportlichen Aktionen ausgetauscht. Alle beteiligten Jagdreiterfreunde waren sich darüber einig, dass der nächste Nordseeurlaub im Mai 2012 länger andauern soll.

 



Johannes von Boyé

Spaß und Pferdesport bei der Jugend- und Familienreiterfreizeit des Kreisreiterverbandes Celle (KRV).

4 Tage Reiterferien in der Südheide

Die Freizeitreiter des KRV haben mit Beginn der Sommerferien zur beliebten Familien- und Jugendreiterfreizeit in die Südheide eingeladen. Gabriele Walter organisierte die Unterbringung in der Reiterherberge „Zur Alten Fuhrmanns-Schänke“ und Manfred Jürgens hat als Berittführer ein sehr abwechslungsreiches und ausgewogenes Reitprogramm mit kleinen jagdreiterlichen Einlagen angeboten. Generationsübergreifend konnten alle reitsportlichen Wünsche erfüllt werden. Graf und Gräfin von Hardenberg vom Gut Holtau spannten an und erreichten erlebnisreich nach ca. 30 Km Ihr Ziel in der Severloher Heide. Nach der morgendlichen Pferdefütterung ging es jeweils zum gemeinsamen Frühstück. Anschließend wurden die Pferde für die Ausritte geputzt und gesattelt. Die jugendlichen Reiterinnen und Reiter hatten während der vielfältigen Geländeritte wieder Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Eltern, die Freiheit im Galopp zu genießen. Am Rande der Misselhorner Heide konnten die jagdlichen Hindernisse schon mal aus der Ferne besichtigt werden, um sich auf die genehmigte Herbstjagd des KRV am 3. Oktober einzustimmen. Genspannfahrer, Reiterinnen und Reiter im Alter von 7 bis 70 Jahren waren von der sportlichen Maßnahme überaus begeistert. Mitreisende Nichtreiter, ob im Kinderwagenalter oder als Großeltern, genossen die harmonische Gastfreundschaft und die einmalig schöne Natur der Südheide. Ein ausgewogenes Beiprogramm für Jung und Alt ergänzte den Freizeitbereich. Ein besonderer Dank gilt dem Förster Sören Obermann vom Forsthaus Miele, der fürsorglich die Pausenversorgung im Gelände übernommen hat. In 2012 wird hier wieder während der niedersächsischen Sommerferien, vom 26. bis 29. Juli, eine Jugend- und Familien - Reiterfreizeit stattfinden. Gäste aus anderen Verbänden sind willkommen. Anmeldungen werden schon jetzt von Manfred Jürgens angenommen. (info@jagdreiter-celle.de)
 



Johannes von Boyé

Freizeitreiter trafen sich zum „Celler-Spargel-Ritt“ im Ortsteil Klein Hehlen.

Zum Ende der Spargelsaison hat Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle wieder zum „Celler Spargel Ritt“ eingeladen. Nicht nur das Festtagswetter, sondern besonders die bekannte Celler Gastfreundschaft und eine traumhaft schöne Geländestrecke haben 26 pferdesportbegeisterte Gäste aus dem Umland nach Celle gelockt.
Zwei junge Ponyreiterinnen im Alter von 7 und 9 Jahren genossen den sehr sportlichen Zwei-Stunden-Ausritt über einen abwechslungsreichen Rundkurs ebenso wie die erfahrenen Jagdreiter im fortgeschrittenen Alter. Besonders konnte Jürgens die amtierende Schnuckenkönigin des Naturparks Südheide, Melanie Obermann aus dem Forsthaus Miele, auf ihrem Schimmel „Diamond-Express“ begrüßen. Nach der gemeinsamen Spargelvesper bei Bauer Lehmann unterhielt sich die Reitergemeinschaft angeregt unter freiem Himmel bis in die späten Nachmittagsstunden. Der jährlich stattfindende „Celler Spargel Ritt“ ist fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Kreisreiterverband. Mehr als 80 Prozent der Reiter sind Freizeitreiter die am liebsten mit ihrem Pferd in der Natur unterwegs sind. Celle ist seit sehr langer Zeit eng mit der Reiterei und dem Pferdesport verbunden. Abwechslungsreiche Reittouren und Unterkunftsmöglichkeiten für Pferd und Reiter locken Pferdefreunde aus dem In und Ausland an.
 


Ines Mühlhausen

Ostern einmal anders

...wieder einmal hat Manfred Jürgens eine wunderschöne Route über 24 km beste Reitwege ausgewählt, die uns vom Bauernhof  Lehmann am Hollenkamp über die Boyer Waldgebiete bis zum Schierberg bei Wittbeck und zurück über den Stennhorstberg und den Boyer Entenfang zum Hollenkamp zurückführte. Der wolkenlose, tiefblaue Himmel versetzte uns in ein regelrechtes "Sommerfeeling" und wir waren sicher: besser kann ein "Reiterwetter" nicht sein. Es starteten 15 Reiterinnen und Reiter zu einem ausgesprochen harmonischen Ritt, bei dem sich auch die jüngste Teilnehmerin im Alter von 7 Jahren mit ihrem Shetty sehr wohlfühlte und die flotten Galoppaden gut mithalten konnte. Nach zwei Stunden waren wir in regelrecht euphorischer Stimmung mit gut aufgelegten Pferden und freuten uns auf das anschließende Spargelessen mit unseren Angehörigen. Bei "Lehmanns" unter´m Sonnenschirm konnten wir den leckeren Spargel genießen und dabei die Zeit vergessen. Vielen Dank an die Organisatoren des Kreisreiterverbandes Celle (KRV) und an das Team des Bauernhofes Lehmann, das vorzüglich für unser leibliches Wohl gesorgt hat. Einen Dank auch an alle Teilnehmer des "Celler Osterrittes" für die netten Gespräche und die wunderbare Atmosphäre, die diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
 



Johannes von Boyé
Jagdreitertage in der Südheide fanden bei strahlendem Sonnenschein statt.
 

Nun hieß es tatsächlich, runter vom Sofa und das Training bei strahlendem Sonnenschein wieder intensivieren. Für die traditionellen Jagdreitertage der Celler Jagdreiterfreunde hat Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle am letzten Februarwochenende wieder ein abwechslungsreiches und sportliches Wochenendprogramm in der Südheide bei Hermannsburg koordiniert. Als Auftakt wurde bereits am Tage der Anreise ein jagdlicher Ausritt in der reizvollen Severloher Heide und ein gemütliches Beisammensein in der reiterfreundlichen Fuhrmanns-Schänke angeboten. Der Samstag hatte es dann sehr sportlich- gesellschaftlich in sich und fand mit einer farbenfrohen Zwei-Meuten-Schleppjagd hinter der Cappenberger Meute und der Böhmer Harrier Meute auf den teilweise noch schneebedeckte Heideflächen in Hermannsburg/Misselhorn und einem festlichen „Ball der Pferdefreunde“ im Misselhorner Hof seinen Höhepunkt. Nach einem kräftigen Frühstück am Sonntagmorgen wurden die Pferde zur kleinen Waldjagd gesattelt. Zum Ausklang dieser harmonischen Jagdreitertage waren sich beim gemeinsamen Mittagessen alle Teilnehmer darüber einig, schon bald wieder in der Südheide reiten zu wollen.

Bilder von Anne Friesenborg gibt es hier

 



......"Land unter" an der Aller
 


 

Johannes von Boyé
Jagdliches Reiten zum Weihnachtseinklang

Freunde der Jagd in Rot trafen sich nach alter Tradition am 23. Dezember 2010 um 13.00 Uhr zum jagdlichen Ausritt in der Südheide bei Severloh. Box und Bett wurden bereitgestellt um am frühen Morgen des 24. Dezember an einem weiteren jagdlichen Ausritt in der Severloher Heide teilnehmen zu können. Das sportliche Treiben endete pünktlich um 13.00 Uhr mit der Verabschiedung und Abfahrt zum heimischen Weihnachtsbaum !

 ......man muß es mal erlebt haben.........

Die waldreiche, schneebedeckte Landschaft und die Bodenverhältnisse im Raum Severloh waren traumhaft schön und luden zu langen und flotten Galoppstrecken ein. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, daß diese Jagdreitertradition in 2011 hier fortgesetzt werden soll.

 


 

Johannes von Boyé
Freizeitreiter trafen sich zum
1. „Celler-Grünkohl-Ritt“ im
Ortsteil Klein Hehlen. 

Die Tatsache, daß im Jahre 1834 im Celler Ortsteil Klein Hehlen das erste Pferderennen im Königreich Hannover stattfand, mag damals schon ein Grund dafür gewesen sein, daß Gäste aus nah und fern gerne am Pferdesport und an der bekannten Celler Gastfreundschaft teilhaben wollten. Im 19. Jahrhundert war es ein gesellschaftliches Großereignis im Königreich Hannover. Heute ist hier das Reiten im freien Gelände ein Breitensport für jedermann. Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle e.V. (KRV) hat in den vergangenen Jahren zu vielfältigen reiterlichen Veranstaltungen eingeladen. Nun war es an der Zeit,  zum „1. Celler- Grünkohl-Ritt“ in den historischen Celler Ortsteil Klein Hehlen einzuladen. Am herbstlichen Novembersonntag traf sich eine Vielzahl von Reiterinnen und Reitern nahe der ehemalig, königlichen Rennbahn zu einem Drei-Stunden-Geländeritt am Bauernhof Lehmann.
Fast 2 Dutzend Reiterinnen und Reiter begaben sich bei herbstlichen Temperaturen im flotten Tempo auf den ca. 20 Kilometer langen abwechslungsreichen Rundkurs. Die ausgesuchte Route führte auf naturbelassenen Wald- und Feldwegen über Groß Hehlen zum beschaulichen Ort Stedden. Hier wurde die Reitgesellschaft gastlich vom Celler Jagdreiterfreund Hans Mensig erwartet um sie mit stärkenden Leckereien zu verwöhnten. Entlang der Allerwiesen kehrten Reiter und Pferde nach 3 Stunden durch den idyllischen Celler Ortsteil Boye wohlbehalten zum Ausgangspunkt am Bauernhof Lehmann in Klein Hehlen zurück um hier, inzwischen hungrig geworden, den schmackhaften Grünkohl in verschiedenen Variationen zu genießen. Celle ist seit sehr langer Zeit eng mit der Reiterei und dem Pferdesport verbunden. Abwechslungsreiche Reittouren und Unterkunftsmöglichkeiten für Pferd und Reiter locken Pferdefreunde aus dem In und Ausland an. Das vom Landkreis Celle erstellte Reittourennetz von ca. 400 Kilometern führt durch das waldreiche Celler Umland und lädt zum Erkunden von Feld- Wald- und Heidelandschaft ein. Der nun jährlich stattfindende Grünkohl-Ritt soll neben der Celler Kreisverbandjagd mit der Niedersachsen-Meute, dem „Celler Pferdesport-Festival“, der traditionellen „Boyer Haxen-Jagd“, dem Celler-Spargel-Ritt und weiteren geführten Ausritten fester Bestandteil des reiterlichen Veranstaltungskalenders sein.

 

Anmerkungen zum 1. „Celler-Grünkohl-Ritt“ von Ines Mühlhausen

Regen..., tagelang Regen. Aber dann, Sonntag 11.00 Uhr, die Wolken reißen auf, mit etwas guten Willen lassen sich sogar Sonnenstrahlen erahnen. Das muß wohl das heimliche "Jürgens-Wetter" sein, von dem man vor immer wieder spricht.
So haben dann auch etliche Reiterinnen und Reiter dem "Wettergott" vertraut, um zum " 1. Celler-Grünkohlritt"  zu starten. Pünktlich um 11.30 Uhr konnte das bunt gemischte Reiterfeld zu der ca. 25 km langen Tour: Celle-Boye-Groß Hehlen-Stedden-Boye-Celle aufbrechen. Das Geläuf war vorzüglich, der tagelange Regen konnte dem Waldboden nichts anhaben, so daß wir im forschen Galopp mit kurzen Schritt- und Trab-Erholungsphasen zügig nach Stedden kamen. Eine Einladung zur Rast mit stärkendem Getränken wurde von allen Pferdefreunden bei Hans Mensing in Stedden gern angenommen. Mit mobilisierten Kräften ging es im kontrollierten Tempo auf zur zweiten Wegstrecke, die mit einigen leichten Jagdhindernissen bereichert wurde. Als nach knapp drei Stunden die ersten Häuser von Boye durch die Bäume schimmerten, waren sich alle einig: Wetter gut, Gelände super, Stimmung bestens! Das Grünkohlbuffet auf dem Bauernhof Lehmann" war der leckere Abschluß eines schönen Tages. Vielen Dank an die Organisatoren Manfred Jürgens und Gabi Walter. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht!!!

 



Johannes von Boyé

Traumwetter bei der Schleppjagd des Celler Kreisreiterverbandes (KRV)
Bundestagsabgeordneter Henning Otte übernimmt Schirmherrschaft
der pferdesportlichen Veranstaltung
 

Celler Jagden haben eine lange Tradition. Mit dem Regierungsantritt des Celler Herzogs Georg Wilhelm im Jahre 1665 begann die große Zeit der Parforcejagden rund um Celle. Anders als die fürstlichen Hetzjagden ist heute Jagdreiten hinter der Hundemeute ein Sport von ganz eigener Faszination. Hunde, Pferde und Reiter sind dabei in enger Partnerschaft aufeinander angewiesen. Der Kreisreiterverband Celle trainiert ganzjährig das Reiten im freien Gelände und führt damit eine jahrhundertealte Tradition des Jagdreitens fort. Bei der sogenannten Schleppjagd wird kein Wild gejagt, sondern die Hunde nehmen eine künstliche Fährte auf die vorher durch einen Reiter mit verdünnten Anisöl gelegt wird. Die Jagdgesellschaft folgt den Hunden im geordneten Gruppengalopp und überwindet dabei Sprünge und natürliche Hindernisse im Gelände. 58 Reiterinnen und Reiter aus dem Celler Umland waren am Tag der Deutschen Einheit generationsübergreifend der Einladung des KRV-Jagdbeauftragten Manfred Jürgens zu diesem gesellschaftlich-sportlichem Ereignis in der Misselhorner Heide gefolgt um hinter den Foxhounds der Niedersachen Meute auf einer rund 12 Kilometer genehmigten Strecke durch den Naturpark Südheide zu „jagen“. Die Schirmherrschaft hatte der Bundestagsabgeordnete Henning Otte übernommen. Der ortskundige Schleppenleger des Reit- und Fahrvereins Hermannsburg-Bergen zeigte viel Fantasie und legte raffinierte Fährten über die Heideflächen rund um das Hermannsburger Gehege. Der Master der Niedersachsen Meute, Camill Freiherr von Dungern leitete mit seiner Equipage souverän das Jagdgeschehen. Um Jörgen Hemme versammelte sich das springende Jagdfeld mit erfahrenen Reitern. Gabriele Walter führte ein starkes Jugendfeld an. Ein besonderer Augenschmaus bot die 10 jährige Tochter des Jagdherrn, Elrike Hemme, die auf ihrem Pony die Jagdstrecke mit allen Sprüngen und Hindernissen leichtfüßig und stilvoll überwand. Musikalisch wurde die Jagd während der ganzen Veranstaltung begleitet von der Bläsergruppe des Reit- und Fahrverein Ebstorf „Saint Mauritius“. Am Ziel, dem Halali, erhielt die Meute ihre wohlverdiente Belohnung, die „Curée“. Die Reiter erhielten als Dank aus der Hand des Jagdherrn Jörgen Hemme und Katharina von Reden die Brüche, ein Eichenblatt mit Heide. Gesellig ging das Festspiel im jagdlich geschmückten Misselhorner Hof mit jagdlichen Köstlichkeiten zu Ende.

 


Ines Mühlhausen


Jagdlicher Trainingstag in der Severloher Heide

Am 15.08.10 fand ein weiterer jagdlicher Trainingstag in der wunderschönen Severloher Heide statt. Die Bedingungen konnten besser nicht sein, die Heide zeigte ihre ersten Blüten. Die Fliegen und Bremsen verschonten uns weitgehend und die Temperaturen pendelten sich um die angenehmen 25°C ein. Ein absolutes Novum gab es allerdings: Manfred Jürgens konnte wegen krankheitsbedingtem Ausfall seines Pferdes nicht persönlich das Training leiten, sondern hat diese Aufgabe in die bewährte Obhut von Gabriele Walter übergeben. Bevor wir aufbrechen konnten, bot sich uns eine seltene Showeinlage der besonderen Art. Die erschrockenen und auch bewundernden Blicke aller ruhten auf einen überaus sattelfesten Reiter, der mit seinem erst vierjährigen Pferd mit voller Lebensfreude wild buckelnd in bester Rodeo-Manier den Platz umrundete. Als sich dann die Wogen geglättet hatten, konnte es losgehen und wir schlossen uns vertrauensvoll Gabi´s Kompetenz an. Die Trainingsbedingungen in Severloh gestalteten sich wirklich traumhaft und für jeden Teilnehmer war das Richtige dabei, egal ob Shetty, Rennpferd, Jungspund oder alter Hase. Gabi ging sehr feinfühlig auf die Wünsche und den Trainingsstand der einzelnen Reiterinnen und Reiter ein. Wir waren mit ihrer begleitenden Ausbildung absolut gut aufgehoben und als wir richtig in Schwung waren, störte der inzwischen einsetzende, feine Nieselregen überhaupt nicht, sondern war für alle Teilnehmer eine willkommene Erfrischung. Nach Überwinden der sehr einladenden Sprünge und Durchquerung diverser Teiche und Wasserläufe kamen wir glücklich in der „Fuhrmanns-Schänke“ an. Nach der Versorgung der Pferde gingen wir über zum „theoretischen Teil“ der Ausbildung, sprich zum gemütlichen Beisammensein und ließen so den Tag mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ausklingen. Liebe Gabi, lieber Manfred, im Namen aller Teilnehmer sagen wir

Danke für den schönen Tag !!!

 



Johannes von Boyé

Jugend- und Familienreiterfreizeit 2010

Gabriele Walter führt als stellvertretende Freizeitreiterwartin des Kreisreiterverbandes Celle e.V. (KRV) zum dritten Mal die beliebte Jugend- und Familienreiterfreizeit in der Südheide durch. Komfortable Unterkünfte für Pferd und Reiter, sowie ausgedehnte Weideflächen lockten kürzlich eine große Zahl von jugendlichen und erwachsenen Pferdesportlern in die pferdefreundliche Reiterlandschaft nach Oldendorf bei Hermannsburg. Wir müßten anbauen, dann könnten wir auch alle Bewerber für die Reiterfreizeit aufnehmen sagte die beliebte Wirtin der Reiterherberge „Zur Alten Fuhrmanns-Schänke“. Die jugendlichen Reiterinnen und Reiter hatten während der vielfältigen Ausritte mal wieder Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Eltern, die Freiheit im Galopp zu genießen. Unter Leitung des Berittführers Manfred Jürgens wurde die volle Bandbreite der Naturschönheiten mit ihren idyllischen Wald- und Heidewegen in der Südheide erkundet. Ob im Schritt, Trab oder Galopp, die Pferde und Reiter haben sich schnell an das Reiten in der großen Gruppe gewöhnt. Nach einer gut abgestimmten Kondition von Pferd und Reiter wurde abwechselnd kuschelig ruhig geritten oder der Wind pfiff der Reitergruppe im Jagdgalopp um die Ohren. Wasserdurchgänge und entsprechende Pferdeteiche auf dem Hof Severloh waren die Highlights des Reitprogramms. Am Rande der Misselhorner Heide wurden zunächst die jagdlichen Hindernisse aus der Ferne besichtigt. Ab dem 15. September finden hier vier genehmigte Herbstjagden statt. Da die Misselhorner Heide zu anderen Zeiten nicht beritten werden darf, haben sich alle beteiligten Reiterinnen und Reiter spontan für die einmalig schöne Hebstjagd des Kreisreiterverbandes am 3. Oktober 2010 angemeldet. Die gut vorbereitete Reiterfreizeit mit ihrem ausgewogenen Rahmenprogramm ist inzwischen zu einer beliebten Maßnahme des KRV geworden. Für die nächste Reiterfreizeit sind bereits interessante Programmpunkte in Vorbereitung. Gäste aus anderen Verbänden sind willkommen.

 


 

Johannes von Boyé
Freizeitreiter trafen sich zum 1. „Celler Spargel-Ritt“ am Celler Hollenkamp.

Es war echtes Festtagswetter, bekannte Celler Gastfreundschaft und dazu noch eine traumhaft schöne Geländestrecke, die auch Reiter aus dem Harzvorland, aus Friesland und aus Nordrhein Westfalen nach Celle gelockt hat. In Kooperation mit der Tourismusregion Celle hat Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle e.V. (KRV) den 1. Celler Spargel-Ritt durchgeführt.
Mehr als 2 Dutzend Reiterinnen und Reiter begaben sich bei sommerlichen Temperaturen im flotten Tempo auf den ca. 20 Kilometer langen abwechslungsreichen Rundkurs. Die ausgesuchte Route führte auf naturbelassenen Wald- und Feldwegen über Groß Hehlen zum beschaulichen Ort Stedden. Hier wurde die Reitgesellschaft gastlich von der Familie Schur erwartet um sie mit stärkenden Leckereien zu verwöhnten. Entlang der Allerwiesen kehrten Reiter und Pferde nach fast 3 Stunden durch den idyllischen Celler Ortsteil Boye wohlbehalten zum Ausgangspunkt am Bauernhof Lehmann in Klein Hehlen zurück um hier den frischen Spargel in verschiedenen Variationen zu genießen. Nach der gemeinsamen Spargelvesper unterhielt sich die insgesamt 26-köpfige Reitergemeinschaft angeregt unter freiem Himmel bis in die späten Nachmittagsstunden. Celle ist seit sehr langer Zeit eng mit der Reiterei und dem Pferdesport verbunden. Abwechslungsreiche Reittouren und Unterkunftsmöglichkeiten für Pferd und Reiter locken Pferdefreunde aus dem In und Ausland an. Das vom Landkreis Celle erstellte Reittourennetz von ca. 400 Kilometern führt durch das waldreiche Celler Umland und lädt zum Erkunden von Feld- Wald- und Heidelandschaft ein. Der nun jährlich stattfindende Spargel-Ritt soll neben der traditionellen „Boyer Haxen-Jagd“ und weiteren geführten Ausritten fester Bestandteil des reiterlichen Veranstaltungskalenders werden.

 


Johannes von Boyé
Jagdreitertage in Gartow

Vom 05. bis 07. März 2010 haben Iris Bethge, Adrian Graf von Bernstorff und Ursula Herbst zu den diesjährigen Jagdreitertagen in Gartow mit der Niedersachsen Meute eingeladen. Wie in den vergangenen Jahren hat alles wieder viel Spaß gemacht. Sehr sportlich verlief das Jagdgeschehen in der Nemitzer Heide und im Gartower Forst. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt war das Abendessen und Tanz im Bernstorff´schen Schloß Gartow

 



Johannes von Boyé

JRC - Jagdreitertage 2010 in Severloh
 

Vom 26. bis 28. Februar 2010 fanden wieder die traditionellen JRC - Jagdreitertage in Severloh statt. Drei Tage in der Lüneburger Südheide reiten. Freitag: Trainings-Ausritt in der Lüneburger-Südheide. Samstag: Die Cappenberger Meute und die Böhmer Harrier Meute mußten leider ihre traditionelle Zwei-Meutenjagd in der Misselhorner Heide wegen des wetterbedingten Trainingsrückstandes ihrer Hunde und Pferde absagen. An Stelle der Schleppjagd wurde zu einem winterlichen Ausritt in der Südheide eingeladen. Es war eine gute Vorbereitung für die Gartower-Jagdreitertage mit der Niedersachsen Meute und dem diesjährigen Drei-Meute-Treffen in Fuhrberg/Meitze. Sonntag: Kleiner Ausritt rund um die Severloher Heide mit anschließendem Imbiß und gemütlicher Ausklang in der Fuhrmanns-Schänke.
 

 

Warendorfer Jagdtage auf Hof Severloh 2009 

Die Severloher Landschaft in der Lüneburger Südheide ist ein Eldorado für alle Reitergenerationen. 

Die Warendorfer Jubiläumsmeute, die kürzlich auf dem Meutehof in Telgte mit 412 Jagdhunden aus unterschiedlichen Meuten einen Eintrag als größte Schleppjagd der Welt in das Guinness Buch der Rekorde erringen konnte, war zu Gast in der Südheide.

Auf Hof Severloh wurde nun ohne Rekordgelüste zu vier jagdreiterlichen Tagen eingeladen. Die Celler Jagdreiterfreunde und 55 Reiterinnen und Reiter aus allen Regionen Deutschlands wurden zu diesem Fest erwartet. Dabei erschienen nicht nur die üblichen alten Bekannten mit Ihren roten Röcken, sondern auch viele Turnierreiter, für die die Jagd nach dem Abschluß ihrer Saison ein schöner geselliger Anlaß war. Zudem reihten sich Jugendliche in die Jagdgesellschaft ein, was vorwiegend einer hervorragenden Jugendarbeit anzurechnen ist. Musikalisch begleitet wurden die Jagdtage von der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Hermannsburg-Müden.

Zur Eingewöhnung für Pferde und Reiter wurde am ersten Tag ein sportlicher Ausritt mit den Hunden der Warendorfer Meute angeboten. Beim anschließenden Dämmerschoppen kamen sich auch die weit angereisten Reiterinnen und Reiter näher. Der zweite Tag begann mit der kleinen Waldjagd. Zum Stelldichein gab es zunächst  Stärkungen in Form einer kräftigen Suppe. Bei strahlendem Sonnenschein brach die Gesellschaft zur Jagd auf. Den aktiven Reitern erwarteten jeweils acht Schleppen und gut 20 jagdlich, faire Hindernisse. Als die Meute zur ersten Schleppe angelegt wurde und laut und spursicher losstürmte, zeigten sich die 60 Foxhounds in Bestform. Wie "auf Schienen" sauste die Meute um die vielen Kurven und die gut trainierten Reiterinnen und Reiter folgten über die ersten Hindernisse. Eine Besonderheit an dieser Jagd ist das Durchreiten der verschiedenen Gewässer, der lichte Wald mit seinen schönen Sandwegen macht den besonderen Reiz der Jagden in Severloh aus.

Der dritte Tag begann pünktlich um 11.00 Uhr mit der bisher ersten Hubertusmesse auf Hof Severloh. Unter Leitung von Pastor Dr. Werner Läwen wurde die langjährige Geschichte vom Hof Severloh in den Gottesdienst kenntnisreich einbezogen. Die Tenne war hierzu herbstlich dekoriert. Sträucher, Laub und ein Hirschgeweih gaben den entsprechenden Rahmen für diese Messe. Die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Hermannsburg-Müden sorgten auch hier für die musikalische Untermalung.

Nach einem kurzen Jagdessen folgte der Aufbruch zur zweiten Jagd. Die Foxhounds wurden an die Fährte gelegt und stoben in einem atemberaubenden Tempo im geschlossenen Pack durch den Wald. Das Jagdfeld bemühte sich stets eifrig darum, den pfeilschnellen Hunden folgen zu können. Auf einigen freien Flächen war die hervorragende Arbeit der Hunde deutlich zu beobachten.

Der vierte Tag mit der Warendorfer Meute endete mit einem geselligen Ausritt und einer kleinen Abschlußparty am See. Die Severloher Heide mit ihren gepflegten Reitwegen und Wasserläufen bot allen Beteiligten ein unvergeßliches langes Wochenende. Manfred Jürgens von den Celler Jagdreiterfreunden, dankte den Gastgebern herzlich für die Einladung zu den Warendorfer Jagdtagen 2009 in Severloh. 

Johannes von Boyé

 


 

Kreisreiterverband Celle e.V. veranstaltet traditionsreiche Schleppjagd 2009

in Hermannsburg/Misselhorn

 

Die Jagd als Zeitvertreib für Kaiser und Könige und ihre Edelinge nach Gutsherrenart ist längst vorüber. Die Schleppjagd hinter der Hundemeute ist ein Sport von ganz eigener Faszination. Hunde, Pferde und Reiter sind dabei in enger Partnerschaft aufeinander angewiesen. Ohne auf Brauchtum und Tradition verzichten zu müssen gehört die Zukunft jedoch den jugendlichen Reitern und Reiterinnen.

Der ehemalige 1. Vorsitzende des Kreisreiterverband Celle (KRV)  Günter Pape hat im Vorfeld die diesjährige Kreisverbandsjagd Hermannsburg/Misselhorn in gewohnter Art und Weise organisiert. Dr. Christian Stampehl, der inzwischen den Vorsitz des KRV-Celle übernommen hat, sah sich erstmalig als Veranstalter diesem traditionsreichen Höhepunkt aller Breitensport- und Freizeitreiter so nah konfrontiert.

Der langjährige Jugendwart der Niedersachsen Meute und neuer Jagdherr der Jagdveranstaltung, Jobst von Reden vom Rittergut Wathlingen begrüßte herzlich die Jagdgesellschaft sowie eine große Anzahl von angereisten Zuschauern und würdigte besonders die Arbeit der spontan eingesetzten Jagdhelfer. Ein großer Dank galt den Forst- und Landeigentümern, dem Vorstand des Reit- und Fahrvereins Hermannsburg/Bergen, sowie der Familie Meyer vom Misselhorner Hof, die sich mit viel Liebe zum Detail für diese Jagd eingesetzt haben. Ein besonderer Dank galt dem Master der Niedersachsen Meute Camill Freiherr von Dungern, der mit seinen jugendlichen Pikören und 22 Foxhounds zum harmonischen Ablauf der Jagd wesentlich beigetragen hat. Bei idealem Herbstwetter folgten 24 Reiterinnen und Reiter über 12 km mit fairen jagdlichen Sprüngen in einer traumhaft schönen Heidelandschaft den lebhaften Meutehunden, die mit hellem Geläut die zuvor von Manfred Jürgens und Clara Stahlberg gelegte Fährte aufnahmen.

Hans-Joachim Mensing führte das springende Feld an. Reiterinnen und Reiter im nichtspringenden Feld wurden von Gabriele Walter geführt. Die Parforcebläsergruppe des „Reit- und Fahrvereins Ebstorf und Umgebung St. Mauritius e.V.“ untermalten das reiterliche Geschehen aktiv mit jagdlichen Musik-Signalen. Zahlreiche Jagdzuschauer konnten in Kutschgespannen die jagende Meute und Reiter bequem verfolgen.  Nach dem "Halali" wurden am Ende der Jagd die Hunde bei der feierlichen Curée mit einem Stück Pansen belohnt. Die Reiterstaffel des Deutschen Roten Kreuzes und die Tierärztin Gisela Görke aus Hermannsburg begleiteten die Jagd und kamen glücklicherweise nicht zum Einsatz.

Schleppjagd heute ist Sport und Freizeitvergnügen, aber auch die Pflege von Traditionen und altem Kulturgut. Die Niedersachen-Meute e.V. führt in ihrem Übungsgelände in Dorfmark regelmäßig Lehrgänge für Pferd und Reiter durch. Im Sommer findet seit Jahrzehnten traditionell der beliebte Jugendlehrgang statt, der sich eine Woche lang dem reiterlichen Nachwuchs widmet. Die Philosophie der Jagdreiterei formuliert Master Camill von Dungern so: „Bei uns geht es nicht um Ruhm, um Gewinnen. Bei uns geht es um Ankommen, um Gemeinschaft, Fairneß, gegenseitige Achtung und Anerkennung, um Füreinandereinstehen“.

Seit vielen Jahren lädt der Kreisreiterverband Celle zur Kreisverbandsjagd ein. Auch im nächsten Jahr, findet  am 03. Oktober die Schleppjagd hinter der Niedersachsen Meute mit starker jugendlicher Beteiligung statt. Mit den Grundeigentümern und Jagdberechtigten wurde eine zukunftsorientierte Nutzungsmöglichkeit des Jagdgeländes vereinbart, um auch für die folgenden Jahre reibungslose Jagdabläufe einvernehmlich zu gestalten.
 

Johannes von Boyé 

 



Viel Spaß bei der Jugend- und Familienreiterfreizeit des Kreisreiterverbandes Celle (KRV).
Der Severloher Pferdeteich in der Lüneburger Südheide ist ein Anziehungspunkt für alle Reitergenerationen. 

Idyllisch, fernab vom Dorf- und Stadtgeschehen, eingebettet zwischen Wäldern, Seen u. Heide, liegt das urige Heidegut Severloh mit kilometerlangen Sandwegen und Jagdstrecken im Herzen der Südheide. Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle weiß dies als Berittführer schon seit über 30 Jahren zu schätzen und nutzt die traumhaft schöne Landschaft für Reiterfeizeiten, Geländeausbildung, Jagdreitertage und Schleppjagden. Jährlich werden hier in den Sommerferien vom KRV Celle Jugend- und Familienreiterfreizeiten angeboten, die in diesem Jahr erstmalig von der stellvertretenden Freizeitreiterwartin, Gabriele Walter organisiert und ideenreich durchgeführt wurde. Die jungen Reiterrinnen und Reiter, die teilweise mit ihren Eltern an dieser Maßnahme teilnahmen, reisten bereits am Freitag an, um gleich den ersten gemeinsamen Ausritt in die Heide genießen zu können. Familie Kuhls spannte ihr Pferd in Ahnsbeck an und erreichte erlebnisreich nach ca. 20 Km Ihr Ziel in Severloh. Der Samstag und der Sonntag waren voll gepackt mit abwechslungsreichen Programmen. Nach der morgendlichen Pferdefütterung ging es zum gemeinsamen Frühstück. Anschließend wurden die Pferde für die Ausritte geputzt und gesattelt. Das erste Tagesziel war jeweils der Pferdeteich auf dem Ferienhof Severloh. Unüberhörbar genossen Jung und Alt das „Baden“ auf dem Pferderücken. Die Severloher Heide mit ihren gepflegten Reitwegen und Wasserläufen bot allen Beteiligten ein unvergeßliches Wochenende zum Ende der Schulferien. Ein besonderer Augenschmaus für alle Beteiligten bot Inga Kowalewski mit einer Mutterstute und ihrem drei Monate altem Fohlen, die bereits an einigen Aktivitäten teilnahmen. Für alle Pferde waren geräumige Boxen und ausreichend Weideflächen bereit gestellt. Für die Reiterinnen, Reiter und Gespannfahrer waren die Unterkünfte in der „Alten Fuhrmanns Schänke“ liebevoll hergerichtet, mit guter Verpflegung wurde eine komfortable Herberge geboten. Nach jeweils lebhaften Tagesgeschehen ließen alle Pferdesportbegeisterten in geselliger Runde bei Gitarrenspiel die schönen Stunden Revue passieren. Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Jugend- und Familienreiterfreizeit geben. 

Johannes von Boyé
 


 

Pferdesport-Festival begeistert 4000 Besucher beim Breitensport-Großereignis.


Eine Show-Parforcejagd der „Celler Jagdreiterfreunde Stadt und Land“ mit der Niedersachsenmeute, die Blauen Reiter aus Bremen, edle Hengste des Landgestüts, historische Kutschen, Mounted Games der Brelinger Ponykinder, Westernreiterei von Europameister Martin Otremba, Voligier-Einlagen, eindrucksvolle Barock-Reitvorführungen, ein Polocrosse-Spiel, Polizeireiter mit unerschrockenen Pferden, clowneske Einlagen mit den „Indianern“ des Theaters Löwenherz, Ponyreiten für die Kleinsten – das siebenstündige Programm war mit rasch aufeinander folgenden Attraktionen so voll gepackt, dass kaum ein Besucher den Platz, den er sich einmal ergattert hatte, vor dem Ende der Veranstaltung verließ.
Die „Parforcejagd“ war das Herzstück des Festivals. Der Initiator und Organisator der gesamten Veranstaltung Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle, hat im Französischen Garten eine Jagdstrecke mit mächtigen, fairen Geländehindernissen aufgebaut, die sportlich beritten vom Jagdherrn Jobst von Reden und seinem Jagdfeld sehr gut angenommen wurden. Historie und Sport kamen hier im Celler Schloßpark und im Französischen Garten der Residenzstadt Celle zusammen, als die 12 Koppel Foxhounds der Niedersachsen-Meute von ihrem Master Camill Freiherr von Dungern angelegt wurden. Ihm folgten 29 Jagdreiterinnen und Jagdreitern in den Farben der von seinem Schwiegervater Christian von Loesch in den Nachkriegsjahren gegründeten Meute. Zuvor haben hier im Celler denkmalgeschützten Park auch schon die Böhmer Meuten unter Hinrich Mönchmeyer und Thorsten Mönchmeyer in diesem Rahmen Gelegenheit zur Präsentation ihrer Meuten gehabt. In Anknüpfung an die fürstlichen Parforcejagden des letzten Celler Herzogs Georg Wilhelm, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Celle residierte, wurde damit wieder ein Hauch von Geschichte wachgerufen. Mit dem Klang von Jagdhörnern, dem Hundegeläut der „Niedersachsen Meute“ und Jagdreitern in roten Röcken, zog die Jagdgesellschaft zuvor durch die Celler Altstadt. Vor der schönen Kulisse des Celler Schlosses wurden die Jagdreiter zum Stelldichein von dem „Jagdhorn-Bläsercorps Celle“, musikalisch empfangen und vom Oberbürgermeister der Stadt Celle begrüßt. Das nächste Ziel der Jagdgesellschaft war der Französische Garten inmitten der alten Herzogstadt Celle. Hier wurde von der begleitenden Parforcejagdhorn-Bläsergruppe  „St. Mauritius e.V.“ aus Ebstorf das Signal zum Aufbruch der Jagd geblasen. Nach drei rasanten Schauschleppen ertönten im Französischen Garten die Jagdhörner zum Halali und Curée. Anschließend wurden die Hunde und Pferde versorgt und die Jagdreiterinnen und Jagdreiter genossen in geselliger Runde eine kleine Jagdvesper mit bekannt typisch Celler Getränken.

Johannes von Boyé



 

Jagdreiterfreunde trafen sich am sonnigen Maiwochenende mit weit angereisten Gästen
im Celler Ortsteil Boye zur traditionellen „Boyer Haxenjagd“ 2009.


Kameradschaft, Sport, Kultur und Geselligkeit haben sich die „Jagdreiterfreunde Celle Stadt und Land“ auf die Fahnen geschrieben. Diesen Grundsatz hat der Vorsitzende der Jagdreitergemeinschaft Manfred Johannes Jürgens mit der Einladung nach Boye wieder nachhaltig umgesetzt. Die traditionelle „Boyer Haxenjagd“ ist ein geselliger Ausritt mit Jagdreiterfreunden und geladenen Gästen einiger Schleppjagdvereine aus dem gesamten Bundesgebiet. Es wurden Jagdreiterinnen und Jagreiter der Niedersachsen Meute, der Warendorfer Meute, der Böhmer Harrier Meute und des Hamburger Schleppjagdverein zu der Veranstaltung in die Herzogstadt eingeladen. Die ersten Gäste reisten mit ihren Pferden bereits am Sonnabend an um die schöne Fachwerkstadt Celle und das Reitvergnügen in der Südheide zu genießen. Nach einem kurzen Begrüßungsumtrunk am Sonntag mit Fingerfood vom Grill, sattelten 22 begeisterte Amazonen und Jagdreiter im Alter von 10 bis 67 Jahren ihre Pferde und Ponys und brachen zu einem 21 Km sehr jagdlichen Ausritt auf. Bei sommerlichen Temperaturen führte die abwechslungsreiche Tour im flotten Tempo auf naturbelassenen Wald- und Feldwegen zunächst zum Hof Schmidt in Boye und zum Gut Holtau. Die nächste Station wurde am Allerbogen im idyllischen Ort Stedden erreicht. Weiter ging es über den Celler Ortsteil Klein Hehlen zurück zum Allerbogen in Boye. An drei Stationen wurde die „Jagdgesellschaft“ zur Stärkung für Pferd und Reiter mit Leckereien, von
lieben Freunden aus Kunst und Kultur der Residenzstadt Celle erwartet. Beim anschließenden, gemeinsamen Jagdvesper unter freiem Himmel, wurde der „Jagdablauf“ in angeregten Gesprächen mit positiven Kritiken bis spät in den Abend lebendig diskutiert und mit der festen Verabredung ausklingen lassen, um im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.

Johannes von Boyé

Stimmen zur „Boyer Haxenjagd“ 2009 

…ich wollte nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, ohne Dir noch einmal herzlich zu danken. Es war ein wunderbarer unvergeßlicher Tag, der von Gastfreundschaft und der Liebe zum Detail geprägt war. Selten habe ich es so genossen, eingeladen gewesen zu sein. Herrrrlich!
Eugen Klein, Hannover

…das war ein tolles Wochenende, es war ein superschönes Erlebnis. Der Ritt am Sonntag war ein Genuß. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen in Dorfmark.
Rainer Fechner, Warendorf 

…noch mal vielen Dank für den absolut perfekten (!) Tag gestern. Danke nochmals auch an die Abteilung "food & Drinks". Wenn ich im Sommer in Celle zum Pferdesportfestival wieder was für Euch tun kann, laß es mich wissen.
Gerhard Bosselmann, Langenhagen 

…wir möchten uns bei Dir und Deinen rührigen Helfern für diesen schönen Tag nochmals ganz herzlich bedanken. Eure Gastfreundschaft ist beispiellos, das Gelände einfach super ! Wir haben den Tag und die gute  Stimmung sehr genossen .

Heike und Holger Windmann aus dem Harz 

…die Boyer  Haxenjagd war herrlich und hat mir viel Freude bereitet. Schönes Wetter, eine großartige Streckenführung und die behagliche Gastlichkeit haben den Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Dafür sage ich Danke !
Jörgen Hemme, Wedemark 

…wieder eine gelungene Boyer Haxenjagd. Es war wieder traumhaft schön bei Euch.
Jan Sievers, Emsland www.schleppjagd24.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=57&idart=612
           
…auf diesem Weg vielen Dank für die wieder hervorragend gelungene „Boyer Haxenjagd“ deren geselligen Teil wir besonders sehr genossen haben.
Lothar und Gisela Grotelüschen, Prinzengarten

...ich möchte mich nochmals recht herzlich für den schönen Sonntag bedanken. Sehr gelungen, ich hatte viel Freude an dem wunderschönen Gelände. Auch das Rahmenprogramm war super.
Silke Walbergs, Großmoor

...vielen Dank noch mal für die Einladung zur "Boyer Haxenjagd" ! Wie immer hat es viel Spass gemacht.
Mit lieben Grüßen aus Stuttgart
Christian Vorwerk

 


 

Geselliger Ausritt beim "Heidegut Eschede"
Reittourennetz in der Region Celle wird eröffnet

Mit einer geführten Reittour, unter Leitung von Manfred Jürgens, wurde am Sonnabend, dem 9. Mai 2009 beim „Heidegut Eschede“ , das neue Reittourennetz der Region Celle gestartet. 25 Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter folgten der Einladung in die Südheide.
Mit einem ca. 400 km weit ausgeschilderten, internetbasierten Reittourennetz gehört die Region Celle mit ihren Angeboten in der Lüneburger Heide zu den führenden Reit-Regionen. Das neue Reittourennetz und die Reitangebote wurden vom Landkreis Celle zusammen mit dem Kreisreiterverband Celle vorgestellt.
19 Reittouren im gesamten Landkreis Celle, wurden festgelegt, beschrieben und bereits ausgeschildert. Das Land Niedersachsen stellt hierfür die Karten digital zur Verfügung und sind in fast beliebiger Größe und als Luftbilder im Internet bei www.reiten-celle.de abrufbar. Die Routen können eingesehen, ausgedruckt oder zur Standortbestimmung in ein GPS-Gerät übertragen werden.

 



Jagdreitertraining in der Südheide

Die Jagdreiterfreunde Celle beendeten im Februar und März 2009 die Jagdsaison mit drei imposanten Jagdreiterwochenenden in der Misselhorner Heide, im Gräflichen Gartower Forst und in der Wedemark.
Nach der Jagdsaison ist vor der Jagdsaison und somit
startete der Kreisreiterverband Celle zum Frühlingsanfang unter Leitung von Manfred Johannes Jürgens in der Südheide ein neues Ausbildungsprogramm für Geländereiter.
Schwerpunktmäßig werden geordnetes Reiten in der Gruppe im Gelände, Gruppengalopp in verschiedenen Tempi und Überwinden von natürlichen Hindernissen geübt. Richtiges Verhalten im Straßenverkehr und in Feld und Wald unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen.
Ziel dieses Ausbildungs-Programms soll es zunächst sein, eine umfangreiche Vorbereitung des Pferdes und der ReiterInnen  für sichere Ausritte zu erreichen. Angestrebt ist das richtige Verhalten im Jagdfeld (Reitjagd und Schleppjagd) unter Berücksichtigung von Sicherheit und Tierschutz. Das Kennenlernen von Aufgaben der Jagdchargen sowie jagdliches Brauchtum.
Das Reiten hinter den Hunden auf dem Gelände der Niedersachsen Meute in Dorfmark schließen die Trainingseinheiten im Spätsommer ab.
 



Liberaler Heideritt
Johannes von Boyé

Aus der Idee, Freizeitreiten und jagdliche Interessen mit Umweltbewußtsein und Naturschutz zu vereinen, entstand bereits 2007 beim Reit- und Fahrverein Heidegut Eschede der „Liberale Heideritt“

Die „Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Hermannsburg-Müden“ begrüßte nun am 11. Oktober 2008, bei schönster Herbstsonne, die zahlreichen Reiterinnen und Reiter aus ganz Norddeutschland zum Stelldichein, bevor es, geführt von Marie-Louise Schlottau und Manfred Jürgens, auf den 25-Kilometer Rundkurs durch den herbstlich schönen Naturpark Südheide ging.

Auf ausgewiesenen Wald- und Heidewegen, vorbei an den idyllischen Aschauteichen, den Heidedörfern Lohe und Dalle, führte der Weg zur historischen „Thielemanns-Eiche“ im Lünsholz. Nach dem dortigen Waldpicknick am weiß gedecktem Tisch, führte der Rückweg durch den Fuhren-Immenbusch zurück zum Heidegut Eschede. Nach fast vier Stunden im Sattel, endete der harmonische Ausritt gesellig im Herrenhaus des Heidegutes Eschede, mit der festen Verabredung, nun an jedem zweiten Oktobersamstag hier erneut zum „Liberalen Heideritt“ aufzubrechen.

 




Jagdreiterwochenende in der Südheide
 

Ein sehr aktives Februar-Wochenende in der Südheide bescherten die Jagdreiterfreunde-Celle Stadt und Land den eingeladenen Jagdreiterinnen und Jagdreitern aus Nah und Fern. Drei Tage Jagdreiten bei purem Sonnenschein in der Südheide konnte bereits jedes verwöhnte Reiterherz nur noch höher schlagen lassen. 58 Amazonen und Jagdreiter aus sieben verschieden Schleppjagdvereinen waren zu diesem traditionellen Event nach Severloh angereist um einen reiterlichen Leckerbissen zu genießen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Schleppjagd in Hermannsburg/Misselhorn mit der Böhmer Beagle Meute und der Cappenberger Meute, die mit Foxhounds und Beagle die Schleppjagd anführten. Musikalisch wurde das Jagdgeschehen von der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Hermannsburg/Müden begleitet. Sanitätsdienstlich wurde die Jagdgesellschaft erstmals, zusätzlich zum üblichen Rettungswagen, durch eine Reiterstaffel des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Eine bestens präparierte Strecke mit 24 Sprüngen über 12 km führte durch ein herrliches Waldgelände und über Heideflächen. Nachdem der Jagdherr Hans Mensing  die Jagdgesellschaft sowie zahlreiche Zuschauer begrüßt hatte, begleitete Manfred Jürgens die Schleppenleger der beiden Meuten über eine traumhaft schöne Jagdstrecke. Die Masters, Stephan Geldsetzer (CM) und Thorsten Mönchmeyer (BBM), führten kurz darauf  die Meuten auf die erste Schleppe. Im frischen Galopp folgten Reiterinnen und Reiter den Hunden, begleitet von den weit schallenden Klängen der Jagdhörner. Maren Hiestermann hatte die Führung der Zuschauer übernommen, die dank ihrer profunden Ortskenntnisse jeweils von den „besten Plätzen“ das Jagdgeschehen verfolgen konnten. Es wurde sehr schnell, aber diszipliniert geritten. Die Sanitätsreiter waren sofort bei einem leicht gestürztem Reiter, der aber, Gott sei Dank, unverletzt blieb. Ein entlaufenes Pferd fand ebenfalls unbeschadet in den heimischen Stall zurück. In der sanft hügeligen, weit zu überblickenden Heidelandschaft, bot das Jagdfeld ein faszinierendes Bild. Die naturgetreuen, breiten Hindernisse wurden von den Reitern gut und sicher überwunden. Nach einem kurzen Halbzeitstopp auf der Heidefläche am Tiefental im Hermannsburger Gehege, ging es über vier weiteren Schleppen zurück zum Halaliplatz des Reit- und Fahrvereins Hermannsburg/Bergen. Hier erhielten die Meuten das wohlverdiente Curée (Rinderpansen). Beim anschließenden gemeinsamen Jagdessen schloss Eugen Klein mit gewohnt launiger Ansprache und einer positiven Jagdkritik den Jagdablauf. Bernd Eylers äußerte sich begeistert, und hielt den gesamten Jagdverlauf in Bildern fest. Das Jagderlebnis wurde in angeregten Gesprächen noch einmal lebendig, getragen von jener einzigartigen Mischung aus Naturerlebnis, Gemeinschaft, Tradition, Kraft und Schnelligkeit, die wohl nur das Jagdreiten bieten kann.
 



Jagdnotizen zur Zwei-Meute-Jagd 2007 im Oldenburger Land.

Zwischen zwei verregneten Tagen klarte rechtzeitig der Himmel über Oldenburg auf, als dort am sonnigen Jagdnachmittag die Meuten und eine stattliche Anzahl von Jagdreitern eintrafen. Neben der Niedersachsen Meute war auch die Böhmer Beagle Meute zu dieser einzigartigen Jagd eingeladen. Seit der Jagd in Isernhagen wissen alle um die befruchtende Wirkung, die gerade diese beiden Meuten auf sich haben. Eine geschickte Streckenführung, gute Hindernisse und eine launige letzte Schleppe hatten offensichtlich nicht nur im Jagdkalender der Niedersachsenmeute einen guten Eindruck hinterlassen. Die Jagd erfüllte alle Erwartungen. Laute, pfeilschnelle Hunde, winklige optimal gestaltete Schleppen, ließen der Jagdreiter Herzen höher schlagen. Die Sprünge waren geschickt in die Landschaft eingegliedert. Klobig, anspruchsvoll und mit angepassten Absprunghilfen waren sie für alle Reiter im springenden Feld hervorragend gestaltet. Die schönste Jagdmusik und ausgelassene Master förderten bei tollem Wetter das herrliche Erlebnis. Die gute Stimmung der Jagd steigerte sich zum Abschluss in fröhlicher Runde im Casino bis in die sternenklare Nacht hinein.
Vielen Dank, wir kommen gerne wieder !
 



Der 1. Liberale Heideausritt war ein voller Erfolg.

An einem goldenen Oktobertag im Pferdeland Niedersachsen zu Pferde in der Südheide. 

Die professionelle Führung durch die Pferdewirtschaftsmeisterin Marie-Louise Schlottau vom Heidegut Eschede und dem Freizeitreiterwart des Kreisreiterverbandes Celle Stadt und Land (KRV) Manfred J. Jürgens machte den Ausritt für sattelfeste Geländereiterinnen und Reiter zu einem schönen Erlebnis für alle Beteiligten.

Nachdem Dr. Philipp Rösler MdL, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat der FDP in Niedersachsen die angereisten Pferdefreunde und die Bläsergruppe „12ender“ aus Eschede auf der neuen Reitanlage der Familie Schlottau-Blume im Heidegut Eschede begrüßt hatte, gingen pünktlich um 11.00 Uhr, gut gelaunt, 23 Reiterinnen und Reiter auf die mehr als 30 Km lange Tour. Der Heideritt führte auf idyllischen Feld- und Waldwegen mit Wasserdurchgängen, vorbei an Heideflächen zur „Alten Fuhrmanns Schänke“ nach Dehningshof. Der typische alte Ausspannhof bot ein stimmungsvolles Ambiente für die Rast in der herbstlichen Sonne. Die Wirtinnen begrüßten alle Teilnehmer und verwöhnten sie mit Getränken, Blechkuchen und Obst. Die Pferde wurden in der Pause versorgt und eingedeckt. Die Organisatorin Almuth von Below-Neufeldt, Landtagskandidatin aus Braunschweig, hatte großzügig an das Wohl von Pferd und Reiter gedacht. Eine Weidefläche stand zur Verfügung und ein Hufschmied war für eventuelle Arbeiten vor Ort.

Der Rückweg führte die Freizeitreiter sportlich auf abwechslungsreichen Wegen wieder zum Heidegut Eschede, so dass gegen 15.30 Uhr die Pferde wohlbehalten in der modernen Stallanlage bestens versorgt werden konnten. Um 16.00 Uhr traf sich die Reitergesellschaft, sowie weitere Gäste auf der sonnigen Terrasse des Gutshauses zum Empfang. Es folgte ein reichhaltiges Essen mit Produkten aus Wäldern und Seen der Region. Bis in die Dämmerung hinein saßen alle Teilnehmer unterhaltsam zusammen und waren sich einig: Dieser Tag war gelungen.

In 2008 wird es am 11. Oktober den nächsten Liberalen Heideritt geben.
 



Jagdlicher Ausritt  "Daller Hof"

Bei herrlichem Wetter und fast sommerlichen Temperaturen wurden die Jagdreiter auf dem Reiterhof Dalle zum Stelldichein gastfreundlich von der Familie Eidner begrüßt. Auf idealen Wegen, in einem der größten Walgebiete Deutschlands, führte die Strecke zum "Heidegut Eschede". Während einer kurzen Rast wurden hier die Jagdreiterfreunde von den Eigentümern zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Mit viel Charme und Sachkenntniss führte die Pferdewirtschaftsmeisterin Marie-Louise Schlottau die interessierte "Jagdgesellschaft" durch das professionelle Reitsportzentrum. Die Idylle und ein traumhaft schönes Gelände mit jagdlichen Hindernissen ließ den Tag viel zu schnell vergehen. 
 



Sommertraining im August 2007

Fast ein wenig schwermütig verabschiedeten sich etwa 30 Mitglieder und Freunde des Vereins der „Jagdreiter Fulda e.V.“ von den „Jagdreiterfreunden Celle Stadt und Land“ aus dem gemeinsamen Sommertraining in der Lüneburger Heide.

Hier hatten sie zwei sportliche Wochen mit ihren Pferden in Severloh bei Hermannsburg verbracht.
Gemeinsam mit den Jagdreitern aus Celle, mit denen sie eine langjährige Freundschaft verbindet, wurden gemeinsame jagdliche Ausritte unternommen, um im Anschluss daran beim gemütlichen Beisammensein Erfahrungen auszutauschen.

Für die Mitglieder der Jagdreiter Fulda stellt das Training in der Lüneburger Heide immer ein Höhepunkt im Vereinsjahr dar, zumal hier die reiterlichen Gegebenheiten hervorragend sind, von denen sie in ihrer Heimat, der Rhön, nur träumen können.

Die schönen Sandwege, verbunden mit einem Jagdparcours und die malerischen Seen, reizen jedes Jahr aufs Neue.
Die Kontaktpflege untereinander und zu den Reiterfreunden aus Celle wird groß geschrieben. So verging kaum ein Tag, an dem nicht gemeinsam geritten, gegrillt oder freundschaftlich beisammen gesessen wurde.

Ein Jagdreitertraining
für das Jahr 2008  wurde verabredet.
 



1. Pferdesportfestival Celle

 

großer Bericht siehe jeweils "reitsport MAGAZIN" - aktuelle Ausgabe

 


Zwei-Meuten-Jagd in Hermannsburg / Misselhorn

Jagdreiter aus nah und fern treffen sich jeweils im Februar in der Südheide zum
 traditionellen Jagdreiterwochenende

 



Bilder von verschiedenen Jagden finden Sie unter www.schleppjagd24.de